Veranstaltungen von und mit der IG Nordkultur

"The Twiolins" am 11.11.11

 

Interessengemeinschaft Nordkultur präsentierte „The Twiolins“

Ungewohnte Klänge waren auf der Schönau zu hören, als das preisgekrönte Violinenduo „The Twiolins“ unter dem Titel „Virtuos & Schnell -International Crossover“ im Pfarrer Veit-Haus auftraten. Die Geschwister Marie-Luise und Christoph Dingler sind Spezialisten der Gattung Violinduo. In einem musikalischen Umfeld aufgewachsen - der Großvater Kapellmeister, die Mutter Kantorin und Cembalistin - haben sie durch den gemeinsamen Lebenslauf und das beständige gemeinsame Proben ein höchstes Maß an Zusammenspiel und eine einzigartige Klangidentität erreicht. Mit einem furiosen Konzertabend zwischen Klassik und Jetztmusik gelang es den beiden, Ihre Zuhörerinnen und Zuhörer zu begeistern. The Twiolins streichen und zupfen melodiöse Kurzgeschichten und erzählen mit ihren Geigen von Autobahnen, Windspielen und Fairy Tales. Einfühlsam und vielseitig malen sie bunte Farben in Musikstücken wie Fever of passion, Peesh moosh, Jongleurs, Celebrate Moldowa und Fast Forward.
Das Konzert wurde von der neugegründeten Interessengemeinschaft Nordkultur organisiert, die es sich zur Aufgabe macht, im Mannheimer Norden kulturelle Veranstaltungen, insbesondere Konzerte aller Genren zu organisieren. Einnahmen sollen dabei einem jeweils zuvor festgelegten wohltätigen Zweck zukommen. So gingen die Einnahmen beim Konzert der „Twiolins“ an die „Kinder am Rande der Stadt“ (KARDS), einem Verein, er sich um sozial benachteiligte Kinder im Mannheimer Norden kümmert. Dazu kamen  grosszügige Spenden von Antonia Wunsch aus einem Losverkauf in „Toni´s Laden“ sowie von Dagmar Zimmer von der MVV, die berichten konnte, daß die KARDS-Kinder Wünsche an einem Weihnachtsbaum in der Kantine der MVV anbringen dürfen, die dann von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfüllt werden.

Andy und Despina, 22.10.2011, Quelle: http://andy-live.com/

 

Dieses Jahr fand das lang ersehnte Konzert am 22.10.2011 um 19.00 Uhr im Siedlerheim MA-Schönau statt.

Das Konzert war für Andy etwas Besonderes, da es für Manuela Weiss (verh. Mängel) stattfand.

Andy und Manu sind am gleichen Tag im gleichen Jahr geboren (11.04.1973). Sie wohnen in der gleichen Straße, haben fast jeden Tag ihrer Kindheit miteinander verbracht, gingen zusammen in die gleiche Schulklasse. Sie fuhren als Kinder gemeinsam mit ihren Gokarts, Dreirädern, Fahrrädern, Rollschuhen und verbrachten jede Menge Zeit miteinander. Manu liebt Pferde, hat sich diesen Traum erfüllt, reitet für Ihr Leben gerne. Sie heiratet und bekommt zwei Kinder.

Mittlerweile wohnt Manuela in einem Heim und sitzt im Rollstuhl, leidet an einer Krankheit namens „Chorea major“ („Huntington“, bekannt unter dem älteren Namen „Veitstanz“), eine bis heute unheilbare, vererbliche Erkrankung des Gehirns. Die Krankheitssymptome sind Bewegungsstörungen und psychische Symptome. Im Klartext heißt das, dass Manuela ihre Bewegungen nicht mehr unter Kontrolle halten kann und mit Medikamenten ruhiggestellt werden muss. Ihr Zustand verschlechtert sich überdurchschnittlich schnell. Sie kann nicht mehr reden und verbringt die Zeit überwiegend im Liegen. Normalerweise erscheinen die ersten Krankheitssymptome erst im 40. Lebensjahr .

Manu kann das tägliche Dasein erleichtert werden, wenn sie einen für diese Krankheit speziell angefertigten Stuhl bekommt. Diese Spezialanfertigung kostet mehrere tausend Euro und wird nicht von der Krankenkasse übernommen.

Ihr Mann kann diese Kosten nicht stemmen, da das Heim jeden Monat einen hohen Geldbetrag kostet – und dann sind da noch die zwei Kinder… .

Aus diesem Grund haben Andy und Despina geholfen und mit diesem Konzert mittlerweile über 4.500 EUR ersungen. Manuela wird in den nächsten Tagen mit Ihrem Mann nach Heidelberg fahren und vermessen, so daß die Spezialanfertigung in Auftrag gehen kann. Das Spendenkonto ist noch bis Ende des Jahres geöffnet - es ist bald Weihnachten und die Kinder von Manuela und Ralph freuen sich, wenn das Christkind dieses Jahr ein ganz besonderes Augenmerk auf sie hat... .


Liebe Grüße, Andy + Despina.

Spendenkonto für Manuela:

Bankleitzahl: 670 600 31

Kontonummer: 30 27 16 10

Stichwort: "Manuela"

 

Interessengemeinschaft Nordkultur freut sich über voll besetztes Pfarrer-Veit-Haus mit „Bluesgosch“ / Erlös für Gemeindesaal „Guter Hirte“

Mundart-Titel zum Schnitzel serviert

 

Dieter Reinberger (links) und Jürgen Schulz zeigten Mundart.

Dieter Reinberger (links) und Jürgen Schulz zeigten Mundart.

"Bluesgosch" alias Dieter Reinberger steht für Kurpfälzer Mundartblues. Im breitesten pfälzischen Dialekt, gespickt mit teilweise derben zotigen Ausdrücken, amüsierte sich das Publikum bei der Veranstaltung im Pfarrer-Veit-Haus, zu der die Interessengemeinschaft Nordkultur (IGN) eingeladen hatte.

Click here to find out more!

"Mir spiele Blues und Boogie und es geht richtig ab": Die Texte der vorgetragenen Lieder, die fast alle aus der Feder von Reinberger stammen, sind vom Inhalt her von belustigend bis gesellschaftskritisch einzustufen. Nicht nur mit Blues, sondern auch mit bekannten Swing-, Rock 'n' Roll- und Reggaeklängen ist das musikalische Angebot der Gruppe sehr facettenreich.

"Bluesgosch" traten an diesem Abend als Duo auf. Reinberger, den man schon als Virtuosen an der Mundharmonika, die er "Bluesharp" nennt, bezeichnen kann, wurde von Jürgen "Mojo" Schulz an der Gitarre begleitet. Das Publikum bei dieser Benefizveranstaltung kam nicht nur bei "Mir mache Party heit", "De Schnookeblues" oder "De Pälzer Sockewäscher Blues" auf seine Kosten und klatschte und sang kräftig mit. Viel Applaus bekam der Künstler auch, als er seine selbst geschriebenen Gedichte - natürlich allesamt in Mundart - vor einer kurzen Pause vortrug.

Für guten Zweck

Wie alle Veranstaltungen der Interessengemeinschaft Nordkultur war auch die Veranstaltung "Blues'n'Schnitzel" ein Benefiztermin für den guten Zweck, und der Erlös soll für den Gemeindesaal der katholischen Gemeinde "Guter Hirte" gespendet werden. "Wir möchten mit den verschiedenen Veranstaltungen den Musikgeschmack alle Mitglieder abdecken. Das bisherige Angebot von Klassik, Rock und Musical haben wir mit der Veranstaltung Mundart, die gerade hier bei uns in der Region auch ein Stück Kultur ist, erweitert", so der 1. Vorsitzende der IGN, Dr. Karl-Christian Schroff.

Damit die Gäste im voll besetzten Gemeindesaal rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn ihr Schnitzel, das über den Tellerrand hinausragte, serviert werden konnte, war Vorstandsmitglied Roland Gusdorf mit den Helferinnen Erna Gusdorf, Karl-Christian Schroff und der Leiterin des Jugendhauses, Monika Hoffmann, in der Küche zuständig. Die Vorstandsmitglieder Toni Wunsch, Kurt Fitz und Peter Schork waren an der Theke und beim Kartenverkauf an der Abendkasse gefordert. Schroffs Dank richtete sich nicht nur an die beiden Künstler für ihr hervorragendes musikalisches Unterhaltungsprogramm, sondern auch an die Gemeinde für die Nutzung des Gemeindesaales und der Küche.

Mit den nächsten Terminen der IGN, die voraussichtlich im Herbst stattfinden, sollen mit "Heavy Metal" und "Hip-Hop" die Jüngeren und Jung gebliebenen angesprochen werden. "Bluesgosch" sind im Mannheimer Norden wieder am Samstag, 14. April, bei "Mundart und Lieder" des Sängerbund-Sängerlust im Gasthaus Adler in Sandhofen zu sehen. eng

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 29.02.2012

 

Jetzt wird´s laut: Night of Rock am 14.1.12 um 19.00 Uhr im Pfarrer-Veit-Haus, Memelerstr. 38, Mannheim-Schönau

 

Am 14.01.2012 wird im Mannheimer Norden die Nacht gerockt. In Zusammenarbeit mit der „Interessengemeinschaft Nordkultur“ hat ein engagiertes Team aus jungen Musikern ein wirklich großartiges Programm für diesen Abend zusammengestellt. „Night of Rock“ heißt diese Veranstaltung, in welcher vier Bands für eine stimmungsvolle und Rock geladene Atmosphäre sorgen werden. Neben den beiden regional ansässigen Bands „Defekt“ (Mannheim) und „Ninja Pirates“ (Mannheim) werden auch „Crasken“ und „Crack the Sky“ mitmischen. Defekt ist eine Band aus Mannheims Norden, sie performen meist eigens geschriebene Songs und bewegen sich im Rock/Pop Genre. Ninja Pirates sind eine Rockband aus Mannheim und sozusagen der Youngster, denn sie werden an diesem Abend, mit eigenen Songs, ihr erstes Live-Konzert geben. Crasken sorgen bei jedem Auftritt für eine lockere Stimmung, durch ihren Stil wird man durchweg zum mittanzen animiert. Das Konzert findet im Pfarrer-Veit-Haus, Memelerstraße 36, 68307 Mannheim-Schönau statt. Einlass ist um 18:30 Uhr und Beginn um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 2,50€, Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich.

 

 

 

 

 

AC/ID live bietet eine Show, die nur noch wenig vom Original des Vorbilds trennt. Jederzeit spürt man dabei die Hingabe zu AC/DC. Die Schuluniform ist natürlich ein Muss, genauso wie die Hells Bells Glocke.

Die Mannheimer Band spielte in den letzten 9 Jahren in ganz Deutschland und zählt zu den besten und authentischsten  AC/DC Coverbands.

Mittelpunkt der Show bilden Lead-Gitarrist Ralf Keßler, der bis zur totalen Erschöpfung über die Bühne sprintet, und der stimmgewaltige Frontmann Joe Strubel. Der Band gelingt es spielend, den Bogen von der Bon Scott zur Brian Johnson Ära zu spannen.

Bei der reichhaltigen Songauswahl wird alles geboten - von „T.N.T.“ über „Whole Lotta Rosie“ bis hin zu „Thunderstruck“ und „Rock’n’Roll Train“ vom aktuellen AC/DC Werk „Black Ice“. Spätestens, wenn Ralf Keßler dann zum obligatorischen Strip ansetzt, gibt es für echte Fans kein Halten mehr.

Von unserem Mitarbeiter Jan-Hendric Bahls

Kein Blatt vor den Mund nahmen die Nachwuchstalente bei der Hip-Hop-Jam im Jugendhaus Schönau.

© jba

Frauenfeindliche Texte kommen Metropolä nicht unter. Der Deutsch-Rapper weiß, was sich gehört und zieht bei der Hip-Hop-Jam Grenzen für junge Talente, die sich im Jugendhaus Schönau präsentieren wollten. "Rassistische Verse wollen wir hier auch nicht hören", erklärt der Musiker, der eigentlich Dennis Przybilla heißt.

Click here to find out more!

Der 24-Jährige ist gebürtiger Schönauer, hat bereits mit zwei Alben auf sich aufmerksam gemacht, bezeichnet sich aber als Hobbymusiker. Die Gangsterschiene sei nichts für ihn. Er wolle möglichst authentisch rüber kommen. Im Alltag arbeite er als Paketausfahrer. Da gebe es einige Geschichten künstlerisch zu verarbeiten. Überhaupt sauge er alles auf, vertexte fast jede Erfahrung in seinen Songs.

Beim Jugendhaus hatten sich die Verantwortlichen schnell begeistert von der Idee gezeigt, eine Hip-Hop-Jam zu organisieren. "Wir haben früher schon mal Breakdance-Battles angeboten, aber das hier ist auch für uns neu", sagt Monika Hoffmann. Die Jugendhausleiterin hat sich mit der IG Nord Kultur sowie dem Förderverein des Jugendhauses zwei Kooperationspartner an die Seite geholt. "Wir hatten schon lange nicht mehr eine Veranstaltung dieser Größenordnung." Man werde abwarten, wie es läuft, und dann vielleicht in regelmäßigen Abständen etwas Ähnliches auf die Beine stellen.

Hip-Hop sei Ausdruck Schönauer Jugendkultur, erklärt Karl-Christian Schroff, Mitglied bei IG Nord Kultur. Die Verantwortlichen dort können immerhin auf Erfahrungswerte von bereits sieben selbst organisierten Konzerten zurückgreifen. Aber als im Internet Ankündigungen von bis zu 700 Besuchern kursierten, sei einem schon etwas schummrig geworden, gesteht Schroff.

Für die unkomplizierte Zusammenarbeit unter den Schönauer Vereinen gibt es indes viel Lob. So hatte "Kinder am Rande der Stadt" Teile seiner Musikanlage zur Verfügung gestellt. Die Bühne stammt aus der Herbert Lucy Halle. "Ich möchte mich dafür beim Fachbereich bedanken", so Hoffmann. Dank ging auch an die Mitarbeiter von Biotopia. Der Stadtteilservice unterstützte beim Auf- und Abbau. In Zukunft wolle man sich aber eine gemeinsame Ausstattung für Kulturtermine wie diese zulegen, auf die alle Vereine Zugriff hätten, erklärt Schroff, der auch Mitglied im Bezirksbeirat ist.

"Schönste Nebensache der Welt"

Nicht ganz hat es mit dem geplanten Ladyfilm-Projekt geklappt. Von den 16 interessierten Mädchen sei leider kein einziges erschienen, stellte Hoffmann etwas betrübt fest. Auch das Graffitisprayen an der noch jungfräulichen Außenfassade im Spielhof musste wegen Regens abgesagt werden. "Der Termin wird im September nachgeholt", verspricht die Jugendhausleiterin. Besonders dynamisch präsentierten sich jedoch die Teilnehmer der Hip-Hop-Jam.

"Rap ist wie eine Autobahn: Bist du einmal drauf, gibt es keinen Stopp mehr", sagt Daniel Nees alias "Plain-D". . Auch "Der Klotz" macht klar, worauf es im Leben ankommt: "Rappen ist einfach großartig, aber mit Schulabschluss geht vieles im Leben einfacher", meint Salvatore Minella. Der 19-Jährige nimmt kein Blatt vor den Mund. "Ich habe damals die Schule geschmissen und dachte nur ans Geld verdienen." Heute sei er schlauer und bereue seine Entscheidung. Rap sei einfach nur die schönste Nebensache der Welt. "Wir wollen den Leuten Auftrieb geben durch unsere Show", meint Przybilla, "und ein bisschen cool und Vorbild sein".

Er stehe zu seinem Viertel, in dem sich viele Gruppen zusammentäten, um gemeinsam Hip-Hop zu machen. Rap sei eine Therapie, die Emotionen filtern könne. "Wenn das funktioniert, geht vieles einfacher", ist sich der 24-Jährige sicher.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 15.08.2012

Hallo an alle alten und neuen Stahlwerkfans! Wir sind stolz uns nach einigen "Underground-Gigs" und einer gefühlten Ewigkeit zurück zu melden! Jetzt geht's richtig los!!!
Stahlwerk Mannheim wurde im Jahr 2005 von Karlheinz Weiler und Oliver Filusch gegründet. Karlheinz war schon in den 70er Jahren als Schlagzeuger der Rockband „Nine Days Wonder“, des so genannten Krautrocks, bekannt. Zunächst war Stahlwerk als Deutschrockband mit Rock’n’Roll-Einflüssen und Deutschen Texten am Start. 2008 waren Oli und Karlheinz wieder einmal auf der Suche nach einem neuen, gutaussehenden Gitarristen für ein Openairkonzert, da sich der alte entschlossen hatte als Werbeträger für eine Spielzeugfirma zu fungieren. (Wir wollen an dieser Stelle keine Namen nennen) „Marc O.“ Bennhausen, von seinen Mitmusikern auch genannt „Keith“ fand sich zunächst nur für dieses Konzert ein. Marc später dann bekannt aus der Vox-Sendung „Good bye Deutschland“ mit seiner anderen Band „Pussy Sisster“ fand das Projekt so gut, dass er über diesen Gig hinaus bei Stahlwerk blieb.

Counter Kostenlos link Besucherzähler